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Sulom patern

Im Laufe der Zeit, als die Gebiete in und um Ladir herum angesiedelt und gerodet wurden, sind im Volksmund Namen für die Dorfteile, Weiden, Waldstücke, Alpen und Bäche entstanden. Diese Namen wurden nur selten schriftlich erfasst; sie sind aber durch die Generationen mündlich überliefert worden.

Sie waren sehr wichtig für die Leute damals und sind es teilweise bis heute geblieben: Im harten Bergleben spielte jedes Stück Boden eine eventuell überlebenswichtige Rolle, weil es den Wasserrechten, der Landwirtschaft, der Waldnutzung oder der Jagd diente.

Einige davon sind noch heute auf Karten und in Gemeindeakten erhalten, viele sterben aber mit den alten Tätigkeiten aus.

Zweck dieses Projektes ist es, diese mündlich überlieferten Namen festzuhalten, zu dokumentieren und für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen.

Das Werk 'Sulom patern' ersetzt das amtliche Flurnamenkatalog von Ladir nicht und hat somit keine juristische Bedeutung. Aus juristischer Sicht gilt das Grundbuch der Gemeinde Ladir, in historischer Sicht ist es das Rhätische Namensbuch der Gemeinde Ladir.

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